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Sclerocactus mesae-verdae
Beschreibung
Der gedrückt-kugelig bis oval wachsende Mesa-Verde Cactus, Sclerocactus mesae-verdae wird 4 cm bis 8 cm lang und breit. Die trichterförmigen bis glockenförmigen gelben Blüten (selten mit rosafarbenen Blüten) sind 2 cm bis 2,5 cm lang und 1,5 cm bis 3 cm breit. Sclerocactus mesae-verdae ist nahe verwandt mit Sclerocactus wetlandicus und ist Vertreter der Sektion Mesae-Verdae. Die Blühperiode beginnt Ende April. Die Art ist bei trockenem Stand winterhart bis minus 20 °C. Die wurzelechte Kultivierung in Europa ist schwierig. Jedoch ist die Pfropfung auf frostharte Unterlagen wie Echinocereus oder Opuntia erfolgreich.
Für das Glashaus ist z. B. Eriocereus jusbertii zu empfehlen. Allerdings verlieren die gepfropften Pflanzen ihr natürliches Aussehen. Der Name mesae-verdae bezieht sich auf die Mesa Verde Region, dem Hauptverbreitungsgebiet.
Sclerocactus mesae-verdae ist gefährdet und in Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens zum Schutz gefährdeter Arten aufgenommen.
Verbreitung
Sclerocactus mesae-verdae ist auf dem Colorado Plateau in Indianer-Reservaten der Wüstengebiete in Colorado und New Mexico auf flachen unfruchtbaren, trockenen, niedrigen Hügeln in 1200 m bis 1800 m Höhe angesiedelt. Endemisch. Vergesellschaftet mit Sclerocactus parviflorus, Echinocereus fendleri, Opuntia polyacantha.
Systematik
Die Erstbeschreibung durch Boissevain & Davidson unter dem Namen Colorado mesae-verdae ist 1940 veröffentlicht worden. Der amerikanische Botaniker L. Benson stellte sie 1951 in die Art Echinocactus mesae-verdae. Die gültige Beschreibung in die Art Sclerocactus wurde von L. Benson 1966 veröffentlicht.
Literatur
Fritz Hochstätter (Hrsg.): An den Standorten von Pediocactus und Sclerocactus. Selbstverlag, 1989.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): To the habitats of Pediocactus and Sclerocactus. Englisch. Selbstverlag, 1990.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genus Sclerocactus. Englisch. Selbstverlag, 1993.
Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genus Sclerocactus. Englisch mit deutscher Zusammenfassung. Selbstverlag, 2005,
ISBN 3-00-016153-8.
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