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Agave titanota
Beschreibung
Agave titanota ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Agaven (Agave). Ein englischer Trivialname ist „Amole Agave“.

Agave titanota ist monokarpisch, wächst solitär bildet kurz stammbildende Rosetten oder mit spärlichen Ausläufern. Die bläulichen, linealischen bis eiförmigen kurzen, breiten, steifen zur Basis verdickten Blätter sind 35 bis 55 cm lang und 10 bis 14 cm breit. Die parallel verlaufenden Abdrücke in den Blättern sind weiß bis hellgelb.
Die hornigen, weißen Blattränder sind unregelmäßig kräftig gezahnt. Der dunkelbraune bis graue Enddorn wird
3 bis 4 cm lang.

Der rispige, gerade Blütenstand wird bis 3 m hoch. Die gelben Blüten erscheinen am oberen Teil des Blütenstandes und sind 45 bis 50 mm lang. Die breit trichterige Blütenröhre ist 2 bis 4 mm lang.

Die Blütezeit reicht von September bis November.
Systematik und Verbreitung
Agave titanota wächst endemisch in Mexiko im Bundesstaat Oaxaca an Kalksteinhängen und Canyons in
1000 bis 1200 m Höhe. Sie ist vergesellschaftet mit
Mammillaria-Arten, Tillandsia-Arten und Sedum-Arten.

Die Erstbeschreibung durch Howard Scott Gentry ist 1982 veröffentlicht worden.

Agave titanota ist ein Vertreter der Serie Marginatae und wächst begrenzt, weit verstreut auf Kalksteinhängen und Canyons in der Rancho Tambor Region und Umgebung im Norden von Oaxaca. Die kurz stammbildenden Rosetten bilden spärlich Ausläufer. Typisch sind die in den Blättern parallel verlaufenden weißen bis hellgelben Abdrücken. Gleichwohl hat Felipo Otero an exponierten Stellen abweichende Formen (Blattstruktur) gesichtet.

Agave titanota toleriert bei trockenem Stand kurze Frostperioden bis -5 °C.
Literatur
M. Greulich: Agave titanota – eine interessante Pflanze mit vielfältigem Habitus In: Kakt. and. Sukk. 2006, Band 57,
Nummer 1, S. 19–22.
Mary Irish, Gary Irish: Agaves, Yuccas and related plants of Continental North America. Timber Press, 2000, S. 172–173,
Tafel 44.
J. Thiede: Agave titanota. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen).
Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 67–68.
Thomas Heller: Agaven. Münster 2006, S. 138.
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