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Agave chrysoglossa
Beschreibung
Agave chrysoglossa ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Agaven (Agave). Ein englischer Trivialname ist 
„Golden Agave“.

Agave chrysoglossa wächst einzeln oder manchmal sprossend und bildet einen kurzen Stamm. Die offen ausgebreiteten Rosetten sind 1 bis 1,3 m hoch und 2 bis 2,4 m breit. Die variabel angeordneten, steifen, linealisch bis lanzettörmigen grünen Blätter sind 70 bis 120 cm lang und 4 bis 7 cm breit. Der nadelige, graue bis braune Enddorn ist 2 bis 4 cm lang.

Der ährige, gerade oder etwas gebogene dichte  Blütenstand wird 2 bis 4 m hoch. Die goldgelben Blüten sind
50 bis 60 mm lang und erscheinen in Büscheln nahe der Basis des Blütenstandes und reichen bis zur Spitze.
Die Blütenröhre ist 4 bis 4,5 mm lang.

Die länglichen dreikammerigen Kapselfrüchte sind bis 20 mm lang und bis 10 mm breit. Die variabel geformten, schwarzen Samen sind 4 bis 4,3 mm lang und 2,5 bis 2,8 mm breit.

Die Blühperiode reicht von März bis Mai.
Systematik und Verbreitung
Agave chrysoglossa wächst in Mexiko in Sonora in ariden Küstenregionen Gentry (1982, S. 75). Sie ist vergesellschaftet mit Sukkulenten- und Kakteen-Arten.

Die Erstbeschreibung wurde 1924 von I. M. Johnston in „Proc. Calif. Acad. Sci. 1924 , Band IV, Nummer 12,
S. 998“ veröffentlicht.

Agave chrysoglossa ist ein Vertreter der Serie Amolae. Sie repräsentiert das xerophytische Mitglied der Serie aus den nördlichen Küstenregionen Gentry (1982, S. 75). Die Art ist mit Agave vilmoriniana eng verwandt, jedoch werden Unterschiede der Blattstruktur deutlich. Außerdem produziert sie nach der Blüte keine Bulbillen am Blütenstand.

Agave chrysoglossa wird im Ruth Banccroft Garten in Walnut Creek, in Kalifornien kultiviert.
Literatur
August J. Breitung: In: The Agaves. The Cactus & Succulent Journal Yearbook, 1968, S. 42–43.
Howard Scott Gentry: Agaves of Continental North America. University of Arizona Press, 1982, S. 71–75.
J. Thiede: Agavaceae. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 22.
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